Der "Workout-Wohlfühlfaktor" - Warum es natürlich beim Training nicht darum geht, gut auszusehen, aber weshalb es trotzdem auch genauso wenig verkehrt sein kann

"Natürlich würde niemand auf die Idee kommen, extra für das Workout noch eine Schicht Make-up aufzulegen. Oft wissen wir ja aber schon morgens, dass im Laufe das Tages eine Trainingseinheit ansteht. Vorher geht es aber noch zur Arbeit, in die Uni oder zu einem anderen Termin, bei dem wir uns von unserer besten Seite zeigen wollen." - www.womenshealth.de

 

Ich beginne am Besten mal mit diesem Zitat (Vielleicht um den ersten kritischen Stimmen schon ein wenig den Wind aus den, durchaus nachvollziehbar, kritisch aufgeblähten Segeln zu nehmen^^), welches die WOMENSHEALTH als Einleitung nutzt für ein Thema um das es hier bei uns zuvor noch nie ging: Training und MakeUp oder anders: Ist es ok, beim Sport geschminkt zu sein? Und wenn, worauf sollte man dabei achten?

 

Ich habe im Rahmen einer  Kooperation mit CLINIQUE zwei kurze Clips genau dazu drehen dürfen  (Auch so eine Erfahrung für sich und eigentlich fast einen eigenen Blogpost wert, sage ich euch.). Eines der beiden Tutorials dreht sich um ein "workout-taugliches" Tagesmakeup und in dem anderen Video zeige ich in wenigen Schritten, wie man mit den getesteten Produkten schnell wieder frisch und fruchtig aussieht;)

Die Links zu beiden Videos packe ich euch nochmal hier an das Ende des Blogposts.

Man könnte jetzt denken und vielleicht denkt das auch genau der ein oder andere just in diesem Moment:

"Na toll, ein ziemlich langweiliger Beautybeitrag. Was hat der denn mit GREENBODYCAMP oder dir als Trainerin und Sport zu tun?" Verständlich. Aber genau dazu komme ich jetzt. Es würde mich deshalb sehr freuen, wenn ihr meine Gedanken zu dem Thema ganz lest und hier noch kurz verweilt.

CiniqueFIT - die Produkte
CiniqueFIT - die Produkte

Also. Wie oben angekündigt. Heute mal ein etwas anderes Thema, welches bei näherem Betrachten aber eigentlich doch gar nicht so anders ist. Denn im Grunde geht es uns, Svenja und mir, beim GREENBODYCAMP, unserer STRENGTHILITY Philosophie und auch unseren Profilen in den sozialen Medien immer um eine Botschaft:

Training ist mehr. Training ist ein Stärkemultiplikator. Ein starker Körper und eine tolle Figur sind dabei natürlich ein wünschenswertes Resultat. Aber noch viel wichtiger ist die innere Einstellung, die Gefühle und der Bezug zu sich selbst, der sich verändert. Sport soll Spaß machen! Das schließt trotzdem auch ein, dass es mal knackig werden kann und ordentlich brennt;) Beim Training sollst du dich wohl fühlen. Warum? Du machst es für dich. 

 

Jetzt könnte man sofort sagen, die folgenden Punkte beißen sich mit diesen Sachen, sind oberflächlich und totaler Quatsch. Da sag ich : In meinen Augen nicht. Denn, ich bin mal ehrlich, auch auf die Gefahr hin, einen Stempel aufgedrückt und mit der "Natürlichkeits-Moralapostelkeule" eine übergebraten zu bekommen^^

 

Wir wissen es alle: Die Motivation zur körperlichen Betätigung ist bei jedem von uns sehr unterschiedlich ausgeprägt.  Nicht jeder ist intrinsisch unglaublich motiviert, liebt Sport mehr als die eigene Großmutter und würde über Leichen gehen für ein gutes Workout. Es gibt genauso diejenigen, für die ein paar mehr Tritte in den Allerwertesten bzw. Anreize und Wohlfühlfacts ausschlaggebend sind, ob das Training ein Teil des Alltags wird oder nicht. Ich weiß nicht, zu welcher Gruppe du gehörst, aber bewerte selbst.

 

Ein paar TIPPS , die die Lust und das gute Gefühl schon im Hinblick auf das Training und natürlich auch währenddessen stark positiv beeinflussen können sind zum Beispiel die folgenden 4 MOTIVATIONS-Booster:

 

1) Such dir Verbündete.

Mit dem richtigen Buddy, einer Gruppe aus Gleichgesinnten oder einem Trainer deines Vertrauens macht das Training direkt doppelt Spaß. Ihr könnt euch gegenseitig anspornen, unterstützen, bei der Ausführung verbessern oder auch genauso auch zwischendurch und danach Erfahrungen austauschen, Pläne schmieden und Neues ausprobieren. Trainingspartner und Termine mit anderen schaffen Verbindlichkeit und ganz ehrlich, Sport ist etwas sehr Soziales. Zwischenmenschlich passiert dort eine Menge und selten sind Menschen so "echt" und nahbar wie während eines intensiven Trainings, in dem man sowohl seine Stärken als auch Schwächen zeigen kann und muss.

 

2) Kleider machen Leute - äh ein gutes Workout gleich noch schöner.

Gut sitzende Trainingsbekleidung ist zum einen aus funktioneller Sicht unabdingbar damit man nicht vom Training an sich abgelenkt ist,nach jeder Wiederholung den Hosenbund nach oben ziehen muss und bei der Ausführung unterstützt statt gebremst wird, zum anderen trägt sie viel dazu bei, wie ich man sich selbst sieht und fühlt. Kurz: bunte, coole Sportsachen tragen, wie auch in anderen Lebensbereichen tolle Kleidung, dazu bei, dass wir diese gerne anziehen und es schon kaum erwarten können beim nächsten Training diese EINE geniale Tight mit diesem unglaublich perfekten Top in Aktion zu bringen.

Meine Empfehlung und seit fast 3 Jahren ein starker Partner an unserer Seite: Trainingssachen von ASICS

 

3) Mach keine Wissenschaft draus, sondern tu' es einfach ( und zwar, weil es Spaß macht und dir gut tut)!

Das könnte ich jetzt eigentlich fast so stehen lassen, denn es spricht denke ich für sich. Damit meine ich nicht die Profisportler unter euch, sondern jeden, der einfach nur einen fitten, aktiven Lifestyle für sich ganz persönlich leben möchte, sich hier und da konditionell verbessern möchte, die Gesundheit stärker in den Fokus rückt, etwas Gewicht verlieren will oder es einfach nur liebt in Bewegung zu sein. Meine Meinung ist: Immer dann wenn etwas zu kompliziert, zu schwierig umzusetzen, zu wenig alltagstauglich und mit zu viel Zwang und Verzicht verbunden ist anstatt einen positiven "Mehrwert" im Hinblick auf das GANZE (ja das Ganze und nicht nur 10 Wochen oder wie lange auch immer) Leben zu geben, dann ist es langfristig zum Scheitern verurteilt.  Spaß, Einfachheit, Umsetzbarkeit und Langfristigkeit sind  so ein paar Merkwörter, die auch einen wichtigen Aspekt unserer GREENBODYCAMP Strengtility Philosophie ausmachen. Bitte lasst uns mal wieder ein bisschen normaler und einfach lebensnäher werden. Also, das ist nur meine Meinung.

 

4) Du musst dich wohl fühlen!

Der Sport, den du machst muss dir persönlich wirklich gefallen. Du musst gerne dort hin gehen und nicht deswegen, weil alle anderen das machen. Du musst dich dabei gut, selbstbewusst, sicher und stark fühlen. Was auch immer dir dabei hilft und wie auch immer du das umsetzt. Die wichtigste Regel, die ich dir hiermit an die Hand gebe (gilt für jeden Bereich des Lebens): Die Leute reden immer. Egal was du machst, es wird Menschen geben, die werden versuchen dir einzureden, du tust etwas Falsches, machst etwas nicht gut oder die einfach nur schlecht reden. Du kannst nie jedem gefallen. Also bitte bitte bitte gefalle wenigstens dir selbst und back dir auf den Rest ein Ei;)

 

Worauf will ich jetzt eigentlich hinaus? Es sollte ja um Training und MakeUp gehen.

So. Für den einen mehr, für den anderen weniger: Schminken als Wohlfühlfaktor.

Im Rahmen der angesprochenen Kooperation mit CLINIQUE und der Womenshealth durfte ich Kosmetikprodukte testen und dafür, wie oben schon kurz beschrieben, zwei kurze Tutorials drehen, in denen es um "Make Up" vor bzw. nach dem Training geht. Genauer darum, wie Kosmetikprodukte sein müssen, damit sie ein anstrengendes Workout überstehen, man nach dem Training schnell wieder frisch aussieht und selbst wenn die Sporteinheit am Ende des Tages geplant ist kein Abschminken davor notwendig ist. Die Produkte von CLINIQUE berücksichtigen die Ansprüche von aktiven Frauen, die sich jedoch gerne leicht und schnell ein wenig schminken bevor es zur Arbeit, in die Uni oder eben später auch noch zum Sport oder danach sogar noch auf einen Geburtstag geht.

Damit ist nicht gemeint, dass sich diese Frauen nur mit drei Lagen Make Up, Concealer, Konturing-Kunst, Highlighter, Rouge und Co. ergänzt durch einen akkuraten Lidstrich oder Lippenstift  in das Training wagen. Viel mehr ermöglichen diese Produkte noch einfacher, den Trainingstermin des Tages in den restlichen Ablauf zu integrieren.

Mich persönlich hat es überzeugt bei dieser Produktion mit zu machen, weil ich selbst meistens leicht geschminkt im  Alltag bin und auch so direkt ins Training gehe oder als Trainerin vor anderen stehe. Ich kann hier ganz klar ganz sagen, dass ich gerne meine Vorzüge betone und mich auch wohler fühle wenn ich meine manchmal doch noch ziemlich pubertäre Haut etwas vorteilhafter gestalten oder meine kleinen müden Augen etwas wacher wirken lassen kann. Wenn ich aber Zuhause mal ein schnelles HIIT absolvieren oder eine schööne Runde laufen gehe, dann ist es für mich genauso klar, dass da keine extra Schminkorgie gefeiert wird;)

 

CLINIQUE hat bei der speziellen FIT Serie darauf geachtet, keine ölhaltigen Inhaltsstoffe zu verwenden, einen Lichtschutzfaktor in das Make Up zu integrieren, ein Verstopfen der Poren zu verhindern, wasserfeste Mascara (jedoch leicht entfernbar) zu gewährleisten, Rötungen abzudecken, mattierend zu wirken und dabei ohne Parfum oder andere reizende Substanzen auszukommen. Mein persönliches Fazit nach dem Dreh und dem Test über ein paar Wochen: Die Produkte halten, was sie versprechen, beschweren nicht und sind praktisch für unterwegs. Mehr Infos gibt es sowohl auf in zwei Beiträgen der WOMENSHEALTH als auch auf www.clinique.de.

 

Noch kurz zum Abschluss:

Ich glaube, es ist bei dem Thema Training und Make Up das Gleiche wie auch bei vielen anderen Themen. Am Ende des Tages muss es jedem persönlich gefallen und gut tun. 

 

Aber bitte trotzdem nie vergessen: ABSCHMINKEN am Ende des Tages und auch als "Gesichts-Nackt-Mulch" sind wir alle schön. Wirklich.

 

 

 

Zu den Produkten: https://www.clinique.de/cliniquefit

Zum WOMENSHEALTH Artikel und den Videos: https://www.womenshealth.de/artikel/make-up-fuer-sportlerinnen-146081.html